Weinanbau im Saale-Unstrut-Gebiet

März 2018

 

Matthias Melzer | Kunstlichtspiel.de
Herzlich Willkommen

 

Diese Website ist im Rahmen eines Seminars, der Hochschule Merseburg entstanden.

Unsere Aufgabe war es zur großen Thematik „Tourismus im Saale-Unstrut-Gebiet“ eine Website crossmedial aufzubereiten.

Dies umfasst das Einbinden von Musik, Text, Sprache und visuellen Eindrücken zum Erzählen einer Geschichte.

Wir, Studierende im ersten Semester der Sozialen Arbeit, haben den Entschluss gefasst, uns mit dem Thema Weinanbau zu beschäftigen.

Dazu haben wir zwei Weingüter in der Region besucht und ihnen Fragen zum Weinanbau und ihrem Weingut gestellt.

Dafür haben wir uns das Weingut Fröhlich-Hake und das Weingut Dr. Hage ausgesucht.

Wir haben durch die Auseinandersetzung mit dem Thema sehr viel lernen können und freuen uns nun, Ihnen unsere Ergebnisse zu präsentieren.

 
 
Viel Spaß auf unserer Website!

Geschichte

Damit die Geschichte von dem "Weinanbau im Saale-Unstrut-Gebiet" nicht so trocken ist, haben wir sie in einem kurzen Video für euch aufbereitet.

 

Trickfilm

Hier haben wir Bilder rausgesucht, die euch ein paar interessante Informationen Rund um den Wein geben. Zum Beispiel wie man ein Etikett richtig liest, wie Wein hergestellt wird und wie sich die Rebflächen in Deutschland verteilen.

 

Wie ihr hier auf den Bildern schon erkennen könnt, geht es jetzt endlich mit den Interviews los!
Zuerst lernt ihr das Weingut Frölich-Hake etwas besser kennen und danach gewährt uns Herr Dr. Hage  einen kleinen Einblick in seine Weinwelt.

 

Weingut 1 "Frölich-Hake"
Weingut 2 "Dr. Hage"


 

Weingut Frölich-Hake
Weingut Frölich-Hake
von Lara Klingebiel

 

Frau S. Frölich war unsere erste Interviewpartnerin.
Sie empfing uns in Ihrem Gutsausschank.
Direkt neben dem Eingang konnte man schon ein Regal voll mit verschiedensten Weinen bewundern.
Nachdem wir Platz genommen hatten, dürften wir auch schon anfangen ihr Fragen zu stellen, welche hier für euch aufbereitet vorliegen.
Taucht ein in die Geschichte des Weinguts Frölich-Hake!

 
Das Weingut ist ein Familienbetrieb, welcher von Herrn Volker Frölich und seiner Frau Sandra Frölich geleitet wird.
Es wurde 1997 gegründet und umfasst heute circa 10 Hektar.
Zu dem Gut, gehören neben den Weinbergen z.B. auch ein Ab-Hof Verkauf und der bereits erwähnte Gutsausschank.


 
Gab es Hürden beim Aufbau?

„Die Betriebsgründungen sind für meine Begriffe in Etappen erfolgt.
Wir haben Betriebsgründungen, die haben 1989/90 begonnen, gleich nach der Wende.
Dann gab es eine 2. Generation Weingüter wo wir dann eigentlich mit eingestiegen sind, in den Jahren 1995/96/97/98.
Und dann gab es nochmal eine Gründungswelle 2000- 2002.
Damit ist die große Betriebsgründungszahl im Saale-Unstrut-Gebiet meiner Meinung nach abgeschlossen.
Es werden vielleicht noch ein oder zwei Betriebe dazukommen, wo junge Leute sagen, sie möchten gerne starten.
Aber diese große Welle ist aus meiner Sicht abgeschlossen.“


 
Wie seid ihr auf die Idee des Weinanbaus gekommen?

„Das war eigentlich Zufall.
Mein Mann hatte eine landwirtschaftliche Ausbildung (Pflanzenproduktion mit Abitur) gemacht.
Kam dann in die Wende hinein am Ende seiner Ausbildung, hat ein Jahr Bundeswehr absolviert und war dann im Gartenlandschaftsbau in Erfurt beim Studium.“
 
Da er merkte, dass das Studium nichts für ihn ist, suchte er nach Alternativen.
Frau Fröhlich kannte damals einen Winzerfamilienbetrieb im Rheingau.
 
„Weinbau und Landwirtschaft liegen nicht so weit auseinander, was die Arbeit draußen betrifft.
Im Weinbau kommt z.B. die Kellerwirtschaft und die Vermarktung dazu.“
 
Daraufhin nahm Familie Frölich Kontakt zu dem Winzer auf und besuchten ihn.
In Bad Kreuznach absolvierte Herr Frölich daraufhin dann „die Ausbildung zum Wirtschafter und anschließend zum Techniker für Weinbau und Kellerwirtschaft.“
(Zitat: https://www.weingut-froelich-hake.de/weingut/geschichte/)


 

Was fasziniert Sie am Weinanbau?

„Für uns sind es zwei Punkte.
Zum einen, dass man vom Anfang bis zum Ende mit dem Produkt verbunden ist.
Zum anderen ist es, dass man mit keinem Arbeitsgang länger als acht Wochen beschäftigt ist.
Es ist keine stupide Arbeit, es ist immer wieder Abwechslung drin, gerade was jetzt die Weinproduktion betrifft und die Vermarktung ist dann natürlich noch mal ein Thema für sich.“

„Die Weinwelt ist relativ klein in Deutschland, natürlich auch international, aber so weit sind wir noch nicht vorgestoßen. […]
Das ist so eine Gemeinschaft, die sich irgendwo entwickelt und das ist das Tolle was uns eigentlich immer wieder fasziniert“


 
Was macht euch besonders?

„Wir haben uns vor allem auch durch unsere Persönlichkeiten ein Gesicht nach außen verschafft.
Das heißt, wir stehen hier auch am Wochenende mit im Ausschank, wir stehen mit am Theresen. […]
Der Weinverkauf ist halt unser Ding. […]
Oft sind wir wirklich die Ansprechpartner, was für den Kunden natürlich gut ist."


 

Was ist bei der Rebsortenauswahl zu beachten?

„Es gibt bei der Auswahl der Rebsorten schon wichtige Sachen zu beachten.
Das heißt zum einen muss man den Boden und die Natur, also das Klima beachten.
Dann muss man natürlich auch überlegen, wie kann ich meine Rebsorten vermarkten?
Was macht Sinn, was macht wenig Sinn?
Und dann muss ich mich natürlich auch auf die Gesetzmäßigkeiten zurückbesinnen.
Denn es gibt eine Rebsortenliste, wo nur bestimmte Rebsorten zugelassen sind.
Ich kann nicht einfach was ganz Exotisches hier anpflanzen, wenn es gar nicht zugelassen ist. “


 

 
 
Welche Weine stellt ihr her?

„Wir konzentrieren uns auf die Burgunder, das heißt Weiß- und Grauburgunder“.
Silvaner war gleich am Anfang mit im Sortiment. […]
Für uns ist es die traditionelle Rebsorte von Salle-Unstrut.“
 
Zudem wurde am Anfang eine Fläche übernommen, welche mit 2ha Müller-Thurgau bestockt war.
Des Weiteren werden die Sorten Riesling, Kerner, Scheurebe, Dornenfelder, Spätburgunder, Portugieser und Cabernet Dorsa hergestellt.


 

 

 

 

Wann sind eure Produktionszeiten?

„Es geht jetzt (Ende Januar) mit dem Rebschnitt los.
Also wir sind draußen in dem Weinberg mit dem Rebschnitt beschäftigt und das ist ja die Grundlage für das Weinwachstum.
Danach geht es ans Heften, Anbinden, Pflanzenschutz, Bodenbearbeitung, Laubarbeiten und das geht bis August, Mitte August ungefähr, dann sind wir durch.
Und dann geht Anfang oder Mitte September, je nachdem wie das Jahr ist, die Weinlese los.
Im Keller zieht sich die Arbeit schon bis Dezember hin und dann geht im Januar der Rebschnitt wieder los. “


 

Wohin liefert ihr den Wein?

In das Ausland und an Supermärkte wird überhaupt nicht geleifert.
Eine Ausnahme, war im Jahr 2017 eine Aktion mit Edeka (Regionale Produkte).
Diese ging aber nur einen Monat lang.
Die Weine werden also hauptsächlich im Gutsausschank direkt an den Endverbraucher verkauft.


 

Welchen Wein trinkt ihr am liebsten? – Ist dieser von euch produziert? 

„Es ist ganz wichtig über den Tellerrand zu schauen.
Denn wenn man wirklich nur auf seine eigenen Weine fixiert ist, wird man auch schnell Betriebsblind.
Aus dem Grund nutzen wir auch gerne Messen oder Veranstaltungen, wie z.B. die Weinfahrt die wir organisieren, um auch zu schauen, was machen andere?
In welche Richtung geht die Weinqualität?“


Also es werden viele Verschiedene Weine ausprobiert, aber auch die eigenen Weine werden nicht verschmäht.


 

Und falls ihr den Wein gerne selber einmal probieren wollt:
Die Scheurebe ist der aktuelle Verkaufshit.
 
„Scheurebe ist eine Bouquet-Rebsorte, also bringt sehr viel Aroma mit.
Ein Intensives Aroma, welches in Richtung schwarze Johannisbeere geht.“
Sie wurde trocken ausgebaut, mit dem Hauptaugenmerk darauf, dass das Aroma nicht zu intensiv/ übersteuert ist.
Aber auch der Burgunder, welcher ja eigentlich die Hauptsorte darstellt, ist es Wert probiert zu werden.
 
Des Weiteren gibt es diverse Veranstaltungen auf dem Weingut, welche ihr auf der Website von Familie Frölich unter
https://www.weingut-froelich-hake.de/weinerlebnis/veranstaltungen findet.

 

 

 

Weinsortiment

Weiß - Rotweine

Weitere Bilder

Gutsausschank
Frau Frölich
წყარო: Matthias Melzer | Kunstlichtspiel.de
Weinregal


 

Matthias Melzer | Kunstlichtspiel.de
Weingut Dr. Hage
Interview mit Dr. Hage
von Anna Barsch

 

Herr Hage empfing uns im Wartezimmer der Arztpraxis und beantwortete unsere Interviewfragen.
Anschließend führte er uns durch die Weinverarbeitung.
Wir bekamen einen Einblick in die Lagerung vom Wein, die verschiedenen Maschinen und die Arbeitsschritte, die es zur Herstellung von Wein benötigt.

Das Weingut entstand im Jahr 2000 und ist ebenfalls ein Familienbetrieb, welches von Herrn Hage übernommen wurde.
Es umfasst 20 Hektar Land.


 
 Gab es Hürden beim Aufbau?

„Der Mut der Einzelnen Leute war gefragt. […] Ab dem dritten Standjahr haben Sie 25% Ertrag, ab dem vierten Jahr 50% und mit dem fünften Jahr rechnet man mit Vollertrag.
Da haben Sie also fünf Jahre vor investiert. Im sechsten Jahr wird der Wein gekeltert und kommt dann in die Flasche.
Das ist viel Geld, dass investiert werden muss.
Ich habe ab 1994 jedes Jahr einen neuen Weinberg aufgebaut. […] Wenn Sie einen Landwirtschaftsbetrieb haben, umfasst das drei Maschinensysteme.
Den Feldbau, den Weinbau und die Kellerwirtschaft – Technik und Maschinensystem im Weinkeller zur Trauben be- und Verarbeitung.
In der Summe sind das dann schon Investitionen, die sich die einzelnen Betriebe in unterschiedlichem Maße zugetraut haben. [...]
Außerdem hat nicht jeder die Mentalität der Vermarktung. Das ist noch eine schwache Stelle.
Da brauchen wir noch eine gute gewillte fachliche Kraft, die eine Neigung als Verkäufer hat.
Selbst wenn sie ein gutes Produkt haben – es verkauft sich nicht von allein.“


 

Wie hat sich das Weingut über die Jahre entwickelt?

„Wir haben mit der Wende, man kann eigentlich sagen, ab Anfang 1991, Eigentum zurückgefordert von der Genossenschaft, haben das in Besitz genommen und ab 1993 den elterlichen Betrieb im Haupterwerb neu aufleben lassen.
Meine Mutter war übergangsweise Betriebsinhaber bis ich das dann danach im Haupterwerb übernommen habe. In Rücksicht auf meine Frau.
Die ist Mediziner und wenn Sie mehrere Jahre hätte aussetzen müssen, hätte sie ihren Beruf nicht fortsetzen können.
Sodass ich dann mein Hobby – die Landwirtschaft, zum Beruf gemacht habe.
Das Weingut als solches beinhaltet nicht nur das Pflanzen, sondern auch das Ausbauen der Trauben zu Flaschenwein und das beginnt ab dem Jahre 2000.
Vorher habe ich die Weintrauben in das Landesweingut „Klosterpforta“ geliefert. [...]
Ich habe mir ab 2000 die Ernte von mehreren Junganlangen zugetraut.
In einer ganz kurzen Zeit wurden dann Kuhstall und andere Einrichtungen zum Weinkeller umfunktioniert.
Seit 2000 wird hier Wein gekeltert.
Seit etwa 1985/90 war hier in der Region die Reblaus importiert von Richtung Amerika über Frankreich nach Saale-Unstrut und mit diesem Einschleppen der wurzelabfressenden Rebläuse war es ein großer Niedergang.
Im 18. oder 17. Jahrhundert haben hier mal 10 000 Hektar Wein gestanden – unwahrscheinlich viel. Zu DDR Zeiten waren es über 400.
Jetzt sind es wieder nicht ganz 800 in der Kernregion.
Es gehört ja noch ein bisschen Brandenburg dazu, Thüringen und Höhenstädt, die ja nicht im Kernland Saale-Unstrut sind, aber zu dem Weinanbaugebiet dazu gerechnet werden.“
Mehr zur Geschichte des Weinguts:
https://www.weingut-dr-hage.de/ueber-das-weingut-dr-hage-in-freyburg.html


 

Was fasziniert Sie am Weinanbau?

„Das unwahrscheinliche am Wein ist: Sie können nicht planen.
Es ist eine Produktion unter freiem Himmel mit der Spezifika des jeweiligen Jahres.
Vor einigen Jahren hatten wir ein ganz trockenes Sommerwetter. Die Früchte waren frühreif, notreif.
Im letzten Jahr 2017 hatten wir starke Feuchtigkeitsphasen im Sommer.
Die Beeren sind zusätzlich gequollen [...], dass die eine Beere eine andere nicht abquetscht, denn dort wo die abgequetscht noch an der Traube im Bestand hängt, entstehen durch die Risse und Fugen Eintrittsmöglichkeiten für Insekten, z.B. Wespen. […]
Der dadurch entstehende Essigstich, den Sie dann mit, in Form der Trauben ernten, wird dann anteilig zur flüchtigen Säure im Wein und ist ein unerwünschtes Produkt.
Das eine Jahr haben Sie womöglich kerngesundes Lesegut, im nächsten Jahr durch Witter und Wilden.
Wir haben das auch 2017 gehabt bei der Flur Steigra, bei einem Partnerbetrieb, die hatten zwischen 80 und 90 Prozent Hagelschaden, 10 % erholen sich vielleicht wieder. […]
Aber das sind kalkulatorische Größen, mit denen Sie nicht rechnen können. Und für uns, muss ich sagen, […]
einschließlich dem guten Personal im kleinen Händchen für den Wein, termingerechter Arbeit im Pflanzenschutz und Weinbau haben wir in 2017 das beste Weinjahr gehabt. […]
Wir hatten einen Müller-Thurgau, der bei einer frühreifen Sorte Ortega gleichgezogen hat mit 94 Grad Oechsle
(Was das ist erfährst du hier: http://www.weinlexikon.de/Oechsle-Grad) Mitte September – Wahnsinnsbetrag!
Wir haben mehrere Spätlesen, Auslesen, Beerenauslesen geerntet – Kerner mit 102, Weißburgunder 108, Grauburgunder 110, Traminer 120 Grad Oechsle,
das sind absolute Spitzenwerte und das noch bei einem guten Ertrag, wir haben das richtig gut hingekriegt.“


 

Was macht euer Weingut besonders?

„Wir haben am Anfang mit einer gewissen Betriebsgröße begonnen.
Die zusammenhängenden Flächen und die Aufsplittung in einzelne Rebsorten umfasst immer noch einen Umfang, das wir sagen können, wir brauchen keine Flurzusammenlegung, keine Arondierung, die Flächen sind zusammenhängend oder arondiert.
Die kleinsten Flächen die ich habe, sind in den Steillagen mit über 30 Prozent Hangneigung, mit 1,6 Hektar die kleinste Fläche. […]
Wir haben sechseinhalb Hektar, sieben Hektar am Stück.
Das ist richtig rentabel.


 

Wie alt ist ihre älteste Flasche Wein?

„Wir haben am Anfang die Flaschen in den Keller gelegt als Rückstellmuster.
Jede amtliche Prüfung bedeutet vier Flaschen Wein.
Die erste Flasche ins Labor, um die Qualitäten vom Labor zu erfassen und zu dokumentieren und drei Flaschen gehen an das Amt Weißenfels.
Dort wird mindestens eine Flasche geöffnet.
Eine Flasche bleibt übrig und wird im Kopf versiegelt und die geht in den Keller.
Dort liegen diese Flaschen mindestens so lange, bis die letzten Flaschen dieser Charge, plus ein halbes Jahr, verbraucht sind.
Wenn sie eine Magenverstimmung haben und behaupten es kam vom Wein, dann kann die Lebensmittelkontrolle vorbeikommen und die Rückstellprobe fordern.
Diese wird bezüglich der Meinung des Kunden überprüft, um den Wahrheitsgehalt dieser Aussage zu prüfen.“


 

Wohin verkauft ihr euren Wein?

Wir liefern nur innerhalb von Deutschland. [...]
Es kommt sehr oft vor, heute früh war ich auch unterwegs, dass meine Richtung mich in den Westen führt Richtung Erfurt oder in den Osten Richtung Dresden.
Ich versuche es einzurichten, dass wir die Orte, die auf der Strecke liegen, anrufen und nach der Lage im Weinregal fragen.
Da sind die Regal-verantwortlichen in vielen Fällen sehr überfordert.
Man hört sehr oft: haben wir noch - und eine halbe Stunde später rufen sie an – 10 Kartons noch.
Wenn Sie dann aber schon losgefahren sind, dann ist es immer etwas schade. [...]


 

Welchen Wein trinken Sie am Liebsten?

„Dadurch, dass wir ein Sortiment zwischen 20 und 30 Produkten haben, muss man eigentlich sagen, dass eine Sorte immer dabei ist.
Es ändert aber mit der Jahreszeit und der Vegetation die Geschmacksrichtung.
Ich habe vor einem dreiviertel Jahr gerne den Traminer Spätlese trocken getrunken, dann hat sich das um verlegt auf einen Cuvee rot und im Moment ist es mal ein Portugieser, auch ein Rotwein, der relativ wenig Säure hat. […]
Sie haben mit der Zeit eine Geschmacksrichtung entwickelt.
Das Schöne ist eigentlich, wenn sie sagen können, ich habe keine Kopfschmerzen, ich habe kein Bauchweh und kein Sodbrennen.
Das fande ich mal nicht schlecht: Da wurde meine Frau mal angesprochen von Berufskollegen aus der Region ich werde euch mal besuchen und von euch ein paar Flaschen Wein holen, ich vertrage euren besser als unseren.“ 


 

Kommende Veranstaltungen:

„Wir haben uns im Moment eine Baustelle aufgeladen und mit dieser Baustelle wollen wir im Rahmen der Medizin der Region entgegenkommen.
Wir gestalten eine nicht mehr gebrauchte Kaufhalle zu einer Landambulanz um und ich denke dafür ist Bedarf da.
Solange wir bauen, wollen wir uns in Festlichkeiten nicht verzetteln.
Am ersten Mai ist die alljährliche Jungweinprobe in Freyburg. Diese geht von Scheibnitz bis zur Rebschule.
Über 40 Betriebe haben dort ihre Stände.
Weil wir an dieser Strecke auch unseren Terrassenweinberg haben, sind wir auch präsent.“

Weitere Infos zu kommenden Veranstaltungen unter:
https://www.weingut-dr-hage.de/veranstaltungen-in-freyburg-mit-weingut-dr-hage.html

Weinsortiment

Rot - Rosé - Weine
წყარო: Aktuelle Verkaufshits sind bei den lieblichen Weinen der Müller-Thurgau und Bacchus, bei den fruchtigen Weinen der Kerner halb-trocken und Gutedel und Burgunder bei den trockenen Weinen.
Weißweine

Weitere Bilder

Veranstaltungsraum
წყარო: Matthias Melzer | Kunstlichtspiel.de
Herr Dr. Hage bei den Weinfässern
Abfüllungsanlage
Matthias Melzer | Kunstlichtspiel.de
NAUMBURG
Umfrage

 
Bei einer Tour durch Naumburg befragten wir Menschen auf der Straße nach ihrem Wein-Konsum.
 
Mehr als die Hälfte der Menschen dort trinken Wein.
Der Rebensaft wird getrunken als Genussmittel und als Lebensmittel – z.B. zum kochen.
Ein Gläschen Wein wird gern am Abend zu Hause getrunken, allein oder mit dem Freundeskreis.
Sehr oft wird der Wein von anliegenden Weingütern gekauft, aber auch aus dem Supermarkt
– Aldi habe ein gutes Sortiment an preiswerten, aber qualitativ hochwertigen Weinen.
Der Tourismus, der durch das Weinanbaugebiet entsteht stört nicht, sondern bereichert die umliegenden Städte und Dörfer.
 
 
„Da ist endlich mal was los!“ -Passantin in Naumburg

 

Nachwort

 

Hier wollen wir gerne noch einmal beiden Interviewpartnern danken, dass sie es uns ermöglicht haben, euch diesen kleinen Einblick in die Welt des Weines zu ermöglichen.
Des Weiteren danken wir Herrn Matthias Melzer, der uns in das Saale-Unstrut-Gebiet begleitet hat und uns einige seiner Fotos zur Verfügung stellte.
http://www.kunstlichtspiel.de/ (Seite von Herrn Melzer)

 

Wenn euch das Thema jetzt so gepackt hat, dass ihr euch gerne über unsere Seite hinaus damit beschäftigen wollt, haben wir hier noch einen interessanten weiterführenden Link:

https://www.weinbilly.de/fakten-zum-wein-weineinsteiger

 

Die Seiten der Weingüter findet ihr hier:

https://www.weingut-froelich-hake.de/
https://www.weingut-dr-hage.de/

 

შექმნილია  “ჯამპსტარტ ჯორჯიას” მიერ