Sendungsfeier 2015
„Ich wünsche Ihnen für Ihre Aufgabe den Mut, Jesus zu verkünden, für ihn einzustehen und ihn zu bezeugen.“ (Erzbischof Dr. Heiner Koch)
Predigtgedanken
von Erzbischof Dr. Heiner Koch

Im Dienst der Gemeindereferentin erhielten die beiden den „unerhörten Auftrag“ einen Gott zu verkünden, „der so erbärmlich klein und unten ist, weil er liebt“, so Erzbischof Koch in seiner Predigt. Jesus sei nicht vom Kreuz hinabgestiegen, sondern sei bei den beiden Verbrechern neben ihm geblieben – für einen Gott ungeheuerlich! Er spreche dem Menschen darin zu: »Du bist nicht allein«. Für diese Botschaft Rede und Antwort zu stehen, besonders für die Menschen im Umfeld der Kirche, die noch nichts von Gott gehört haben, sei nun besonders Auftrag der beiden Gemeindereferentinnen.

 

"Im Vertrauen auf Gott und mit Hilfe des Heiligen Geistes möchte ich die mir geschenkten Gaben entfalten und zum Wohle aller Menschen einsetzen. Mit den mir anvertrauten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen will ich den Glauben leben und gestalten. Aus dieser Kraft des Glaubens heraus wollen wir gemeinsam Gott in unserer Gesellschaft sichtbar werden lassen." (Aus dem Versprechen zur Sendung)

Impressionen aus dem Festgottesdienst

Erzbischof Koch bei der Predigt
წყარო: Andreas Golinski
Mit dem Zeichen des Kreuzes erteilt Erzbischof Koch die "Missio Canonica"
წყარო: Andreas Golinski
Zum Zeichen selber "Licht für die Welt" zu sein, wird eine brennende Kerze an Veronika Robel überreicht
წყარო: Andreas Golinski
Lenka Peregrinova empfängt die brennende Kerze aus den Händen des Erzbischofs
წყარო: Andreas Golinski
Die Dresdner Hofkirche war mit Gläubigen aus den Gemeinden und Verantwortungsgemeinschaften gut gefüllt
წყარო: Andreas Golinski
Andreas Glonski
Lenka Peregrinova
Lebenslauf

Lenka Peregrinova

 geboren 1977 in Presov

1996 bis 2001 Studium der Theologie, Religionspädagogik und Ethik

2012 bis 2013 Berufspraktisches Jahr in der Pfarrei St. Hubertus, Dresden

2013 bis 2015 Assistenzzeit in der Pfarrei Herz-Jesu, Dresden

ab August 2015 Gemeindereferentin in der Pfarrei Herz-Jesu, Dresden

Veronika Robel
Lebenslauf

Veronika Robel

geboren 1982 in Dresden

2001 bis 2007 Studium der Theologie

2007 bis 2012 Referentin der Dekanatsstelle der Jugendseelsorge in Räckelwitz

2012 bis 2013 Berufspraktisches Jahr in der Dompfarrei St. Petri, Bautzen

2013 bis 2015 Assistenzzeit in der Pfarrei St. Simon und Juda, Crostwitz

Ab August Gemeindereferentin in der Pfarrei St. Simon und Juda, Crostwitz

T: Monika Münch
Gesendet zu sein ist eigentlich nichts Exklusives, das nur wenigen vorbehalten ist. Jeder Getaufte ist ja zugleich auch ein Gesandter von Gott - hin zu ganz konkreten Menschen. Immer gilt es, Gott ins Spiel zu bringen oder im Spiel zu halten. Und es ist spannend, wie sich diese persönliche Berufung und Sendung in den jeweiligen Lebensgeschichten ausdrückt.
T: Monika Münch
Dennoch ist es etwas Besonderes, wenn junge Menschen sich als Gemeindereferent/innen senden lassen. Als Theolog/innen oder Religionspädagog/innen wird von GR natürlich Professionalität und Kompetenz erwartet. Dafür steht der mehrjährige Ausbildungsweg, der sich an das Studium anschließt. Es geht aber um mehr. Den Beruf der Gemeindereferentin kann vor allem als ein „Sich in Dienst nehmen lassen“ verstanden werden. Das ist mehr als „fromme Soße“ und will gelebt sein. Sich in Dienst nehmen lassen von Gott und der konkreten Ortskirche, das ist mitunter eine ziemliche Herausforderung.
T: Monika Münch
Die Dimension des Dienens beschreibt eine ganz bestimmte Qualität unseres Miteinanders. In dieser Haltung zu leben, kann auch ein echtes Glaubenszeugnis sein. Es gibt etliche Kolleg/innen im pastoralen Dienst, an denen das immer wieder erfahrbar ist. Das wirkt ansteckend. Wer sich heute auf den Beruf der Gemeindereferent/in einlässt, hat meistens jemanden erlebt, an dem diese Haltung authentisch erfahrbar ist. (Monika Münch, Ausbildungsleiterin)
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